Wenn gesund Essen zur Kontrolle wird

Wenn „gesund essen“ zur Kontrolle wird

Essstörungen zeigen sich nicht immer offensichtlich. Neben bekannten Formen gibt es auch sehr stille Varianten – zum Beispiel ein stark kontrolliertes, „überaus gesundes“ Essverhalten. Dabei stehen oft Light-Produkte, viel Gemüse, sogenanntes Volume Food und die Angst vor „normalen“ Lebensmitteln im Mittelpunkt.

Das Ziel ist selten Gesundheit – sondern Sicherheit.

Typische Muster und Auslöser können sein:

Starkes Fixieren auf kalorienarme, fettarme oder „saubere“ Lebensmittel

Viel Volume Food, um satt zu sein, ohne sich „schuldig“ zu fühlen

Vermeidung von normalen Lebensmitteln aus Angst vor Gewichtszunahme

Angst vor Fett, Zucker oder „nicht erlaubten“ Lebensmitteln

Der Wunsch, Kontrolle über den Körper und die Gefühle zu behalten

Ein innerer Glaubenssatz wie: „Das macht mich dick“

 

Die Angst an sich - meine Erfahrung

Ich kenne diese Dynamiken aus eigener Erfahrung.
Ich habe selbst eine Phase gehabt, in der ich kaum noch nährend gegessen habe – viel Gemüse, Light-Produkte, wenig Energie und große Angst vor allem, was nicht in ein enges Regelwerk gepasst hat.

 

Was dabei oft übersehen wird:
Auch stark restriktives „gesundes“ Essen kann den Körper unter Stress setzen, das Nervensystem belasten und

langfristig Symptome verstärken – körperlich wie mental.

Finde deine individuelle Unterstützung und Stärke

Im Coaching arbeiten wir daran, diese Muster sanft zu erkennen, einzuordnen und Schritt für Schritt aufzulösen – ohne Zwang, ohne Druck.


Im meinem Buch  findest du weitere Erklärungen zu verschiedenen Formen von Essstörungen, Warnzeichen und erste Impulse für einen heilsameren Umgang mit Essen.